„Wir können im Leben vieles nicht ändern, unsere Einstellung aber sofort – auch gegenüber Minderheiten.“ — Beate Winkler
Tätigkeiten im Menschenrechtsbereich
Ihre künstlerische Projekte sind für Beate Winkler auch Möglichkeitsräume für gesellschaftlichen Dialog und Impulse – auch für den Menschenrechtsbereich. Daneben unterstützt sie europäische Stiftungen, NGOs und internationale Organisationen in Fragen der Integration und des interkulturellen Dialogs. Themenschwerpunkt: Veränderung von Wahrnehmungen und Einstellungen – vor allem durch die Medien –, um Menschrechte wirksamer werden zu lassen. Ziel ist es, mit dazu beizutragen, eine Menschenrechtskultur lebendiger werden zu lassen.
Im Zentrum der Aktivitäten von Beate Winkler steht zur Zeit ihr Engagement für die „Initiative Digitalisierung Chancengerecht“. Die IDC wurde auf Anregung von Doris Schmidauer gemeinsam mit Sabine Köszegi, Marlies Lenglachner, Martina Mara und Beate Winkler gegründet und setzt sich dafür ein, dass der digitale Wandel human, demokratisch, sozial und ökologisch gestaltet wird.
Professioneller Hintergrund
Erste Direktorin der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus (EUMC) und erste weibliche Direktorin einer EU-Agentur überhaupt (1998–2007). Schwerpunkte: Aufbau von Netzwerken mit den Regierungen der Mitgliedstaaten, NGOs und Gemeinden; Strategien für den interkulturellen Dialog und gegen Rassismus.
Vermittlung dieser Erfahrungen als Beraterin im „Bureau of European Policy Advisers“ (BEPA) – dem „Think Tank“ des Präsidenten der Europäischen Kommission.
Aus- und Fortbildung: promovierte Juristin, Malerei, General Management, Kommunikation, Gruppendynamik, interkulturelle Kompetenz. Davor: über 14 Jahre im Amt der Ausländerbeauftragten der deutschen Bundesregierung (1982–1996).
Ihren Fokus hat Beate Winkler jetzt auf die Verbindung von Kunst und Menschenrechten gelegt.